Meine Fresse…

…wat sind die schnell!

Heute morgen sind die Zimmerleute erstmalig in der Frankenstrasse aufgeschlagen.

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Mittags waren sie dann soweit (s.o.) fertig und haben Feierabend gemacht. :-O

Im untersten Bild sieht man übrigens schön den Dachüberhang über unserer Eingangstür. Freu.

Zwei der Bilder sind wieder von unserer netten Nachbarin aus dem Dachfenster geschossen worden.

Samstagsarbeit

Heute waren wir nachmittags zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.  Vorher wollten wir nochmal kurz bei der Baustelle vorbeischauen. Obwohl es Samstagnachmittag war, wurde noch fleißig gearbeitet. Die Angestellten des Rohbauers kommen aus Polen und dürfen alle zwei Wochen ein verlängertes Wochenende machen. Am Donnerstagabend fahren sie dann heim. Dafür arbeiten sie in der jeweils anderen Woche auch am Samstag komplett.

Ganz fasziniert darüber, dass wir mal volle Kran-Action erleben durften, haben wir ein bisschen die Zeit vertrödelt und sind natürlich zu spät zum Geburtstag gekommen. Die Bauherren mal wieder… Tssst…

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Vor dem Haus sieht man einen Bauarbeiter mit der Fernbedienung für den Kran. Er hat die Steine erst mal von unten hoch über das Haus gehoben und läuft nun nach oben ins OG zu seinem Kollegen, um die Steine dann dort abzuladen. Also, abladen zu lassen. Vom Kran. Mit der Fernbedienung.

 

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Der Bauarbeiter mit der Kranfernbedienung ist wirklich sehr nett. Wir nennen ihn heimlich Super Mario. Er hat immer eine rote Latzhose an, Schirmmütze und einen Schnauzbart…  :-)  Er spricht gut Deutsch und erklärt uns immer, was gerade gemacht wird und was als nächstes folgen wird. Er sagte uns, dass am Montag die Zimmerleute kommen. Bis dahin sind sie oben mit den Innenwänden und dem Schornstein fertig.

 

Noch ein paar Impressionen von heute:

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Was da zur Zeit an gebundenem Kapital in Form von Europaletten auf der Baustelle liegt…

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Hier geht es in die Unterwelt (in den Keller):

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An den entsprechenden neuralgischen Punkten für Wasserrohre usw. sind schon Öffnungen in die Kellerdecke geflext worden:

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Da sieht der Ausblick in den Keller nicht mehr so dunkel aus, oder?

Ach ja, das blaue Sofa und das Fernseherregal wurden abgeholt. Zumindest sind sie nicht mehr da. Prompter Service, AWB Mainz-Bingen! :-)

 

Das blaue Sofa

Heute war ich nur kurz auf der Baustelle, um nach dem Rechten zu sehen. Schnell erledigt, dachte ich.
Pustekuchen!

Zu allererst fiel mir das blaue Sofa auf, das da sehr dekorativ aber völlig verschlissen vor unserem Bauzaun stand. Na toll, da hat wohl irgendein Vollpfosten bei uns seinen Schrott entsorgt, denn ein paar Meter daneben, auf dem Grundstück selber, lag dann noch so ein halb kaputtes TV-Möbel.  Super, ich hatte schon gleich üble Szenarien im Kopf, nach denen sich die Schrottmenge jede Nacht vervielfachen würde…  Also gleich beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Mainz-Bingen angerufen und das Problem und meine Befürchtungen geschildert. Kein Problem, meinte die Dame, sie kümmert sich drum und meldet sich wieder.  Bis abends aber keinen Rückruf erhalten…

Dann kam der eine Bauarbeiter auf mich zu und fragte, in welcher Höhe wir denn unseren Kaminofen anschließen wollen. Öh… Gute Frage, wir haben doch noch gar keinen ausgesucht… Der Plan ist nämlich eigentlich, zunächst mal den Kamin bauen zu lassen und den Kaminofen in ein paar Jahren dann mal anzuschaffen…  Ja, aber im Schornstein-Bausatz von Schiedel sei der Anschluß ja drin, und wenn wir wüssten, wohin, bräuchten wir das später nicht noch mal extra zu bezahlen…

Okay, Auftrag verstanden. Nach einer kurzen Telefonjammerei meinerseits mit Helge bin ich dann zum Kaminofenladen gefahren, um zu erfahren ob es da vielleicht doch irgendwelche Standards gibt…  Immerhin haben wir schon ein grobes Schema im Kopf. Fazit: es gibt da sehr schöne Öfen, und ich habe spontan einen höheren, schmaleren  favorisiert als ich vorher gedacht hätte. Also nix mit jetzt schon den Anschluß vorbereiten – damit schränken wir uns später die Auswahl einfach zu sehr ein. Zum Gesamtbild des Kaminofens gehört nämlich auch ein Ofenrohr in exakt der richtigen Proportion. Jawoll!  Und sooooo teuer ist der spätere Anschluß an den bereits vorhandenen Kamin auch nicht. Puh.

Es geht weiter!

Mittlerweile wurde die Decke vom Erdgeschoß gegossen und wir haben ein zweites Stockwerk! Naja, ein halbes sozusagen, das gilt ja nicht als Geschoß wegen der Dachschräge.

Für das Foto ist Helge die Leiter hochgeklettert. Sieht noch etwas nach Filmkulisse aus, aber der Giebel vorne steht schon.

Blick nach vorne Richtung Straße:

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Das erste Mal im eigenen Haus

Heute am Brückentag konnten wir tagsüber bei der Baustelle vorbeischauen.

Mittlerweile wurde das Loch ums Haus herum fast komplett mit Recyclingschotter verfüllt, man kann also jetzt direkt bis ans Haus herangehen. Das ist schon wieder ein ganz anderes Gefühl, und man kann sich die späteren Außenanlagen nun viel besser vorstellen.

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Dies ist der Blick von der Straße aus, vorne sieht man die zwei Lichtschächte für die Kellerfenster. Das Gerüst wurde heute morgen aufgebaut. In den nächsten Tagen wird die Erdgeschoßdecke geliefert und dann mit Beton vergossen. Dann sind rohbautechnisch eigentlich nur noch Giebel und Drempel zu mauern, und dann wird schon das Dach angefangen. Hui, geht das schnell!!!

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Wir sind dann ein bisschen ums Haus herumgetigert. Hier der Blick von der Hauseingangstür ins Innere:

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Dann sind wir auch hineingegangen und haben uns die Räume im Erdgeschoß angeschaut. Der Platz für die Treppe ist erstaunlich großzügig, und auch das Extrazimmer im EG wirkt größer als ich gedacht hätte. Die Küche hingegen wirkt kleiner als ich es mir vorgestellt hatte, und auch das Gäste/Dusch WC. Aber wenn man sich hineinstellt und sich die Küchenmöbel bzw. die Dusche/Klo/Waschbecken vorstellt, passt wieder alles.

Helge im Wohnzimmer vor der Tür zum Flur:

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Ein Blick aus dem Küchenfenster:

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Das Küchenfenster hat übrigens eine normale Höhe, es sieht nur so aus weil das Gerüst davor steht und wir uns ducken mussten um auf dem Foto kein Brett vorm Kopf zu haben.

Anschließend sind wir dann noch im EDEKA in Gau-Algesheim einkaufen gewesen. Schon mal reinschnuppern, wo wir denn überall einkaufen gehen können! :-)

Des Rätsels Lösung:

Heute habe ich mal wieder nach der Baustelle geschaut, und zufälligerweise den Chef des Rohbauunternehmens getroffen. Das passiert relativ häufig, und gibt uns ein gutes Gefühl. Nett ist er ausserdem auch noch.

Er hat mich auch gleich auf die E-mail angesprochen, die wir bezüglich der Ostwand an unser Bauunternehmen geschickt hatten, und noch einmal ausführlich erklärt, was es damit auf sich hat:

Wie wir bereits wussten, wird die Ostwand, da sie ja direkt an unser Nachbarhaus angrenzt, aus Steinen mit besonders hohem Schallschutz und einer Dicke von 17.5cm gemauert, während die übrigen Wände aus 36.5cm dicken, wärmedämmenden Bisotherm Steinen gemauert werden.

Nun ist es so, dass diese 36.5cm Wärmedämmung auf jeden Fall erhalten bleiben sollen, und daher die 17.5er Ostwand nicht mit den angrenzenden Wänden “verzahnt” werden darf. Sonst hätte man ja einen gewissen Anteil der Schallschutz Steine in diesen Ecken, und die weisen eine deutlich schlechtere Wärmedämmung auf. Also, das soll so. Hatten wir auch nicht ernsthaft in Zweifel gezogen, wollten es aber eben gerne mal wissen, was da genau hintersteckt.

Er hat mir dann auch erklärt, dass die Mauern in den Fugen über so eine Art “Netze” miteinander verbunden werden, so dass die Ostwand ausreichend stabilisiert ist.

Alles prima. Und er hat es mir wirklich nett erklärt.

Die Ostwand ist nun übrigens fertig, und es wurde mit dem Verfüllen rund um den Keller herum begonnen:

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Hier sieht man deutlich die unterschiedliche Farbe der Schallschutzsteine (grau) und der wärmedämmenden Steine (rot).

 

P.S.: Ich habe durch Zufall gefunden, wo man die Kommentare freischalten kann, und dass da schon ein Kommentar auf Freischaltung wartete! Danke, Nanke!

Und alle anderen: kommentiert gerne fleißig oder stellt Fragen, jetzt weiß ich ja wie’s geht! ;-)

Hals- und Beinbrech…

In der Woche nach Ostern wurde wieder fleißig gearbeitet, und als wir nach unserem Osterurlaub in Hamburg heute wieder zur Baustelle fuhren, stand da doch echt schon fast das ganze Erdgeschoß!

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Die Schriftzüge über den Fensteröffnungen sind übrigens keine Beschwörungsformeln, die Unfälle auf der Baustelle abwenden sollen, sondern unsere Rolladenkästen. Die hat der Baustoffhändler geliefert, und der heißt eben so… :-)

Wir haben an fast allen Fenstern elektrisch angetriebene Rolläden eingeplant. Nicht nur zur Verdunkelung, sondern im Sommer auch als Hitzeschutz.

Zu diesem Zeitpunkt stehen von den Mauern des Erdgeschosses übrigens nur die drei Wände im Norden, Westen und Süden. Die an unser Nachbarhaus angrenzende Wand im Osten ist noch nicht fertiggestellt. Komischerweise sind die Abschlüsse glatt, man kann die Ostwand also jetzt nicht mehr mit versetzten Steinen in die angrenzenden Nord- und Südwände integrieren.  Da haben wir mal nachgefragt wieso das so ist, und ob damit nun die Ostwand eventuell instabiler ist als die übrigen drei miteinander verbundenen Wände. Mal schauen, was wir als Antwort erhalten! :-)

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Ein Törtchen…

…mit Schoko und Erdbeer…

So sieht unser Keller jedenfalls heute aus! Die schokobraune Grundierung wurde fertig aufgetragen, und die rosafarbene Perimeterdämmung wurde angeklebt:

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Bis Dienstag nach Ostern haben nun die Angestellten des Rohbauers Urlaub, d.h. erst in der Woche nach Ostern geht es hier weiter.

Kellerbegehung

Heute war eine Zwischenbegehung mit unserem Bausachverständigen, dem Bauleiter und dem Chef des Rohbauunternehmens.

…und mir.

Mit dem Keller und den dazugehörigen Unterlagen war unser Sachverständiger zufrieden, es hat alles seine Richtigkeit. Später bekommen wir von der Kellerfirma noch das offizielle Zertifikat und dann haben wir 10 Jahre Gewährleistung.

Helge und ich hatten uns vorher noch mal darüber unterhalten, dass wir an diesem Termin nach der Treppenöffnung in der Kellerdecke fragen wollten. Die ist nämlich auf Anraten des Treppenbauers nachträglich etwas in der Größe modifiziert worden. Also wurde noch mal nachgemessen und darüber diskutiert, ob die Maße denn nun stimmen. Praktischerweise hatte ich an die Zeichnung des Treppenbauers gedacht und so konnte festgestellt werden, dass die Öffnung etwas zu lang ist. Sie entspricht der Öffnung in der Decke des EG, also für die Treppe vom EG zum OG, aber nicht für die vom KG ins EG. Die ist nämlich ein paar Zentimeter kürzer.

Macht nix, war die einhellige Meinung, da flanscht man noch etwas Beton an, dann passt es wieder. Na gut. Die drei sind die Experten. Hauptsache, die Treppe passt später. :-)

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Rechts vorne ist das wackelige Brett über dem Abgrund von fast 3 Metern zu sehen, über das ich mich ehrlich gesagt nicht getraut habe…

Im Anschluß an die Begehung konnten dann die Kellerwände grundiert werden:

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Das wird gemacht, damit der Kleber für die Perimeterdämmung später besser haftet!

 

Der Keller ist fertig!

Gestern wurden die Innenwände fertiggestellt und die Fertigteile der Filigrandecke aufgelegt.

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Diese beiden Bilder hat wieder unsere nette Nachbarin geschossen – sie hat einfach den besten Blickwinkel von ihrem Fenster aus!

Heute wurden die ganzen Fertigelemente mit Beton eingegossen. So sieht es aktuell aus:

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Morgen ist dann die erste “offizielle” Begehung mit unserem Bausachverständigen. Hoffen wir mal, dass er alles prima findet, was die Jungs die letzten Wochen so gebaut haben.  Falls nicht – dafür haben wir ihn ja engagiert! :-)