Braas Taunus ziegelrot matt

Nun werden die Löcher für die Dachflächenfenster hineingeschnitten und das Dach gedeckt. Auch die Fenster (einmal für das Badezimmer und einmal für das Kinderzimmer) werden am gleichen Tag eingebaut.

Auf dem ersten Foto sieht man recht gut, wie das Dach auf der rechten Seite heruntergezogen ist – das ist unser Dachüberstand über der Eingangstür, damit wir dort etwas Regenschutz haben.

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…und auch die andere Seite sieht schon schick aus! Die Verkleidung am Schornstein fehlt noch – dort werden “Kunstschiefer”-Platten in Ziegelfarbe angebracht. Außerdem fehlen am vorderen Giebel zwei Firststeine. Die waren nicht mitgeliefert worden.

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Baustellenbesichtigungsausflug

Heute am Sonntag hatten wir drei mal wieder Zeit uns in Ruhe auf der Baustelle umzusehen.

 

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Die Mütze hat Jo gewonnen. Wir waren direkt vorher bei der Jubiläumsfeier des Ockenheimer Gemeindekindergartens. Dort war auch eine Tombola – und Jo hat eine Schott-Cap erbeutet.

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Schlüsselerlebnis

Jo trägt gerne den Haustürschlüssel. Und den Autoschlüssel. Am liebsten beides. Heute wollte sie auf der Gassirunde mit Hund uuuuuunbedingt ihre pinken Chucks mitnehmen. Sie hat sie den ganzen Weg über getragen, und auf dem Weg in den ersten Stock wollte sie dann auch noch den Autoschlüssel haben. Natürlich fiel der keine 3 Sekunden später im Fahrstuhl runter, weil das ja nicht so einfach ist, mit noch zwei Schuhen im Arm…

Amy trägt auch gerne. Alles.  Und besonders gerne alles was runterfällt.

…und so haben dann beide um die Wette versucht, den heruntergefallenen Autoschlüssel vom Boden aufzuklauben. Inzwischen war aber die Tür aufgegangen, und mitten im Kuddelmuddel aus Kind, Hund und Mama, die alle versuchten den Schlüssel aufzuheben, ist dieser dann durch die Ritze in den Fahrstuhlschacht gefallen.

F***!!! Ich habe erst mal laut durchs Treppenhaus geflucht und dann Helge am Telefon vollgejammert…  Der hat gelacht, aber ich fand net lustig. Scheißtag, dieser… :-(

Das war im übrigen kein kleines Schlüsselbund, sondern ein recht großes mit 3 Schlüsseln, einer Taschenlampe und einem Schlüsselanhänger dran.  Nun denn, mein nächster Schlüsselanhänger wird größer. Definitiv.

Kaum war das Kind abends eingeschlafen, habe ich dann aus einem Stock und einem Drahtbügel einen Angelhaken zusammengebaut.  Taschenlampe mitgenommen, Hund mitgenommen und bin in den Keller gefahren. Kurz eine zweifach gefaltete Kacktüte mit Tesastreifen über die Lichtschranke geklebt und dann in Ruhe das Schlüsselbund nach oben gefischt.  Eigentlich ganz einfach…

Leider war aber nur noch der halbe Autoschlüssel am Schlüsselbund. Für Batteriewechsel o.ä. kann man den ja auseinandernehmen, und der Teil mit dem Bart war weg. Wohl abgesprengt durch den Aufprall auf dem Boden des Fahrstuhlschachts und auch zunächst nicht auffindbar…

Hier ist das gerettete Teil:

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Nachdem dann der beste Ehemann der Welt nach Hause gekommen ist, haben wir noch einmal mit Taschenlampen in den Schacht geleuchtet:  Sehr viel ekliger Dreck, ein pinkes Kaugummi und dann doch noch das zweite Teil des Schüssels gefunden.  Es lag ca. 60cm von der Wand entfernt unter dem Fahrstuhl.

Also haben wir mein Werkzeug von vorhin mit einem Magneten ausgestattet und Helge hat angefangen, zu angeln.

Wir mussten unser Werkzeug mehrfach umbauen, und haben bestimmt eine Dreiviertelstunde herumgefischt nur um dann festzustellen, dass der Schlüssel nicht vom Magneten angezogen wird.  Gnaaaarz…

Nach ein paar Minuten des Überlegens kam Helge die rettende Idee, und wir haben uns dann noch einmal sehr motiviert dem Werkzeugbau gewidmet.  Schlußendlich konnten wir dann den zweiten Teil des Schlüssels mithilfe einer Konstruktion aus zwei Besenstielen, zwei Drahtbügeln, einem Teefilter und Unmengen Klebeband erfolgreich bergen.  Detailfotos des Bergungswerkzeugs gibt es an dieser Stelle nicht, denn wir überlegen noch, darauf ein Patent anzumelden! ;-)

Es hat etwas länger gedauert und uns den netten Abend auf der Couch gekostet, aber nun habe ich meinen Autoschlüssel wieder.

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Danke, Schatz! :-*

 

Meine Fresse…

…wat sind die schnell!

Heute morgen sind die Zimmerleute erstmalig in der Frankenstrasse aufgeschlagen.

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Mittags waren sie dann soweit (s.o.) fertig und haben Feierabend gemacht. :-O

Im untersten Bild sieht man übrigens schön den Dachüberhang über unserer Eingangstür. Freu.

Zwei der Bilder sind wieder von unserer netten Nachbarin aus dem Dachfenster geschossen worden.

Samstagsarbeit

Heute waren wir nachmittags zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.  Vorher wollten wir nochmal kurz bei der Baustelle vorbeischauen. Obwohl es Samstagnachmittag war, wurde noch fleißig gearbeitet. Die Angestellten des Rohbauers kommen aus Polen und dürfen alle zwei Wochen ein verlängertes Wochenende machen. Am Donnerstagabend fahren sie dann heim. Dafür arbeiten sie in der jeweils anderen Woche auch am Samstag komplett.

Ganz fasziniert darüber, dass wir mal volle Kran-Action erleben durften, haben wir ein bisschen die Zeit vertrödelt und sind natürlich zu spät zum Geburtstag gekommen. Die Bauherren mal wieder… Tssst…

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Vor dem Haus sieht man einen Bauarbeiter mit der Fernbedienung für den Kran. Er hat die Steine erst mal von unten hoch über das Haus gehoben und läuft nun nach oben ins OG zu seinem Kollegen, um die Steine dann dort abzuladen. Also, abladen zu lassen. Vom Kran. Mit der Fernbedienung.

 

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Der Bauarbeiter mit der Kranfernbedienung ist wirklich sehr nett. Wir nennen ihn heimlich Super Mario. Er hat immer eine rote Latzhose an, Schirmmütze und einen Schnauzbart…  :-)  Er spricht gut Deutsch und erklärt uns immer, was gerade gemacht wird und was als nächstes folgen wird. Er sagte uns, dass am Montag die Zimmerleute kommen. Bis dahin sind sie oben mit den Innenwänden und dem Schornstein fertig.

 

Noch ein paar Impressionen von heute:

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Was da zur Zeit an gebundenem Kapital in Form von Europaletten auf der Baustelle liegt…

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Hier geht es in die Unterwelt (in den Keller):

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An den entsprechenden neuralgischen Punkten für Wasserrohre usw. sind schon Öffnungen in die Kellerdecke geflext worden:

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Da sieht der Ausblick in den Keller nicht mehr so dunkel aus, oder?

Ach ja, das blaue Sofa und das Fernseherregal wurden abgeholt. Zumindest sind sie nicht mehr da. Prompter Service, AWB Mainz-Bingen! :-)

 

Das blaue Sofa

Heute war ich nur kurz auf der Baustelle, um nach dem Rechten zu sehen. Schnell erledigt, dachte ich.
Pustekuchen!

Zu allererst fiel mir das blaue Sofa auf, das da sehr dekorativ aber völlig verschlissen vor unserem Bauzaun stand. Na toll, da hat wohl irgendein Vollpfosten bei uns seinen Schrott entsorgt, denn ein paar Meter daneben, auf dem Grundstück selber, lag dann noch so ein halb kaputtes TV-Möbel.  Super, ich hatte schon gleich üble Szenarien im Kopf, nach denen sich die Schrottmenge jede Nacht vervielfachen würde…  Also gleich beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Mainz-Bingen angerufen und das Problem und meine Befürchtungen geschildert. Kein Problem, meinte die Dame, sie kümmert sich drum und meldet sich wieder.  Bis abends aber keinen Rückruf erhalten…

Dann kam der eine Bauarbeiter auf mich zu und fragte, in welcher Höhe wir denn unseren Kaminofen anschließen wollen. Öh… Gute Frage, wir haben doch noch gar keinen ausgesucht… Der Plan ist nämlich eigentlich, zunächst mal den Kamin bauen zu lassen und den Kaminofen in ein paar Jahren dann mal anzuschaffen…  Ja, aber im Schornstein-Bausatz von Schiedel sei der Anschluß ja drin, und wenn wir wüssten, wohin, bräuchten wir das später nicht noch mal extra zu bezahlen…

Okay, Auftrag verstanden. Nach einer kurzen Telefonjammerei meinerseits mit Helge bin ich dann zum Kaminofenladen gefahren, um zu erfahren ob es da vielleicht doch irgendwelche Standards gibt…  Immerhin haben wir schon ein grobes Schema im Kopf. Fazit: es gibt da sehr schöne Öfen, und ich habe spontan einen höheren, schmaleren  favorisiert als ich vorher gedacht hätte. Also nix mit jetzt schon den Anschluß vorbereiten – damit schränken wir uns später die Auswahl einfach zu sehr ein. Zum Gesamtbild des Kaminofens gehört nämlich auch ein Ofenrohr in exakt der richtigen Proportion. Jawoll!  Und sooooo teuer ist der spätere Anschluß an den bereits vorhandenen Kamin auch nicht. Puh.

Es geht weiter!

Mittlerweile wurde die Decke vom Erdgeschoß gegossen und wir haben ein zweites Stockwerk! Naja, ein halbes sozusagen, das gilt ja nicht als Geschoß wegen der Dachschräge.

Für das Foto ist Helge die Leiter hochgeklettert. Sieht noch etwas nach Filmkulisse aus, aber der Giebel vorne steht schon.

Blick nach vorne Richtung Straße:

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Das erste Mal im eigenen Haus

Heute am Brückentag konnten wir tagsüber bei der Baustelle vorbeischauen.

Mittlerweile wurde das Loch ums Haus herum fast komplett mit Recyclingschotter verfüllt, man kann also jetzt direkt bis ans Haus herangehen. Das ist schon wieder ein ganz anderes Gefühl, und man kann sich die späteren Außenanlagen nun viel besser vorstellen.

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Dies ist der Blick von der Straße aus, vorne sieht man die zwei Lichtschächte für die Kellerfenster. Das Gerüst wurde heute morgen aufgebaut. In den nächsten Tagen wird die Erdgeschoßdecke geliefert und dann mit Beton vergossen. Dann sind rohbautechnisch eigentlich nur noch Giebel und Drempel zu mauern, und dann wird schon das Dach angefangen. Hui, geht das schnell!!!

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Wir sind dann ein bisschen ums Haus herumgetigert. Hier der Blick von der Hauseingangstür ins Innere:

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Dann sind wir auch hineingegangen und haben uns die Räume im Erdgeschoß angeschaut. Der Platz für die Treppe ist erstaunlich großzügig, und auch das Extrazimmer im EG wirkt größer als ich gedacht hätte. Die Küche hingegen wirkt kleiner als ich es mir vorgestellt hatte, und auch das Gäste/Dusch WC. Aber wenn man sich hineinstellt und sich die Küchenmöbel bzw. die Dusche/Klo/Waschbecken vorstellt, passt wieder alles.

Helge im Wohnzimmer vor der Tür zum Flur:

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Ein Blick aus dem Küchenfenster:

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Das Küchenfenster hat übrigens eine normale Höhe, es sieht nur so aus weil das Gerüst davor steht und wir uns ducken mussten um auf dem Foto kein Brett vorm Kopf zu haben.

Anschließend sind wir dann noch im EDEKA in Gau-Algesheim einkaufen gewesen. Schon mal reinschnuppern, wo wir denn überall einkaufen gehen können! :-)