Eigentlich…

…sollte heute der Bagger kommen und mit dem Aushub beginnen. Nun geht es erst morgen früh los.  Eigentlich wollten sie sogar am Freitag noch anfangen, da stand aber der Bauwagen vom Tiefbauer noch im Weg. Heute haben sie dafür ein paar Meter weiter oben gebuddelt. Und morgen nun bei uns.

Auf unserem heutigen Foto sieht man auch, dass der Bauwagen weiter rechts hingestellt wurde.  Sehr zum Verdruß des Winzers, dem das Grundstück rechts neben uns gehört. Aber das wurde schon alles geklärt, und der Wagen wird noch umgestellt auf den Schotterweg links neben uns.

Baustrom ist auch schon dort (Kasten links). Und wir natürlich. :-)

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Rote Farbe

Heute haben wir noch mal einen kleinen Familienausflug nach Ockenheim gemacht. Die Hausecken begutachtet, Grundstück mit Schrittlänge “ausgemessen” und Fotos gemacht.

 

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Danach noch einmal kurz den Hund gelüftet und ein kleines Training in den Weinbergen eingebaut, während Jo & Helge den Spielplatz erkundet haben.
Montag geht es los!!!

Raus aufs Land…

Unsere neue Heimat wird Ockenheim sein. Wir haben sorgfältig abgewägt und uns für das Grundstück in diesem Ort entschieden, weil…

  • …es direkt im Grünen liegt, in der Toskana Deutschlands Rheinhessen. Wir müssen wirklich nur 300m um die Ecke laufen und sind mitten in den Weinbergen. Ideal für Spaziergänge mit Hund!
  • …es trotzdem nur 20 Minuten mit dem Auto bis nach Mainz sind und nur 10 Minuten mit dem Auto zum großen Supermarkt/Gewerbekomplex. Außerdem hat Ockenheim einen eigenen Bahnhof, zwei Kindertagesstätten und eine Grundschule. Für mich als Großstadtkind fühlt es sich also nicht ganz so weit draußen an.
  • …unser Haus dort direkt in einem Neubaugebiet stehen wird, so dass wir hoffentlich schnell Anschluss an andere Familien mit kleinen Kindern bekommen.
  • …Helge von hier aus in 10 Minuten bei der Arbeit ist – er könnte sogar mit dem Fahrrad fahren.
  • …es uns sofort gefallen hat, als wir es das erste Mal gesehen haben. Die Bebauung ist dort nicht so dicht, man hat ein schönes, freies Gefühl trotz Neubausiedlung.

Trotzdem macht man sich natürlich so seine Gedanken…

  • Werden wir die (Groß-)Stadt vermissen?
  • Wird es für Jo blöd sein, ständig mit dem Bus zur Schule fahren zu müssen? Ich konnte in 7 Minuten mit dem Fahrrad zur Schule fahren.
    (In der Oberstufe natürlich. In der 5. Klasse bin ich spätestens um halb acht losgefahren.)
  • Kennt bei knapp 2500 Einwohnern tatsächlich jeder jeden, und steht man da als Zugewanderter vielleicht ständig unter Beobachtung?
  • Werden wir uns mit unseren Nachbarn vertragen? (Die ersten Kontakte sind schon mal vielversprechend. Unsere zukünftige Nachbarin ist wirklich nett.)

Ach, es wird schon werden. Jedes Mal wenn wir vor Ort sind, gefällt es uns immer wieder sehr.

 

Es wird ernst…

Jetzt geht es wirklich los… Obwohl wir schon die ganze Zeit auf diesen Moment hingefiebert haben, fühle ich mich nun doch etwas überfordert. Eigentlich hatten wir heute “nur” einen Vor-Ort Termin mit unserem Bauleiter und einem Mitarbeiter des Baggerbetriebs, der unser Kellerloch ausheben soll. Zufälligerweise erscheint aber gleichzeitig der Vermessungstrupp und auch unsere zukünftige Nachbarin steht für einen kleinen Plausch bereit.

Während wir vom Baggermenschen also erfahren wieviel Geld wir für die Abfuhr unseres Erdaushubs auf die knapp 3 km entfernte Deponie latzen ausgeben müssen, stecken die Vermessungsleute unsere Hausecken ab und besprühen neuralgische Punkte auf dem Grundstück mit signalroter Farbe. Eigentlich hätte ich da gerne ein bißchen zugeschaut, war aber durch das Gespräch mit Bauleiter und Baggermann komplett abgelenkt. So haben wir auch erst später festgestellt, dass die sogar die Oberkante des Fertigfußbodens (= “OK FFB”) auf den Laternenpfahl direkt vor unserem Grundstück gemalt haben. Wie praktisch! :-D

Bild haben wir auch keines zustande gebracht, obwohl das ja nun die erste interessante Veränderung auf dem Grundstück ist. Naja, am Wochenende werden wir sicherlich noch mal hinfahren, mal nachmessen (höhö) und die entsprechende Dokumentation nachholen.

Dafür gibt es jetzt erst einmal ein Bild vom Ausgangszustand. So sieht sah es nämlich im unberührten Zustand aus, unser Grundstück:

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